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Tore: 0:1 Marco Rudolf 8.min;
1:1 Mario Sellger 52.min;
1:2 Heiko Walter 57.min;
1:3 Marc Schweter 66.min;
2:3 Sven Brendler 86.min;
2:4 Steffen Matthes 87.min
Lawalde spielte mit: Thomas Hielscher – Clemens Matthes, David Dietsch, Marcel Pochanke, Matthias Gäbel – Heiko Walter, Benjamin Uth, Steffen Matthes, Andre Peikert – Marc Schweter, Marco Rudolf (Harald Kneschke/89.)
Spielbericht
Sieg zum Hinrundenende
Nach den zuletzt niedrigen Punktausbeuten wollte Lawalde in Zittau unbedingt etwas mitnehmen. Die Voraussetzungen dafür waren alles andere als hervorragend, denn Trainer Harald Kneschke, der zeitgleich einziger Auswechselspieler war, musste auf eine ganze Reihe von Spielern verzichten. Zudem gab Andre Peikert sein Startelfdebüt für die erste Männermannschaft und machte trotz dicken Auges (nach wenigen Minuten im Spiel zugezogen) eine sehr solide Partie.
Die erste Möglichkeit im Spiel hatte Lok, doch Routinier Thomas Hielscher im Tor der Lawalder konnte aus kurzer Distanz parieren. Drei Minuten später lag der Ball im Netz der Gastgeber. David Dietsch fängt einen Pass ab, spielt die Kugel diagonal in den Lauf von Marco Rudolf, welcher mit seiner ersten Ballberührung im Spiel die Führung aus gut 14 Metern erzielt. Kurz darauf hätte das 0:2 fallen müssen. Benjamin Uth setzt sich nach Pass von Marcel Pochanke gut auf links durch und spielt quer. Dort hat Marc Schweter allen Platz der Welt, doch bekommt den Ball nicht angenommen. Nach gut 20 Minuten vergagelt Matthias Gäbel das Leder, doch Clemens Matthes rettet. Danach segelt ein Schuss der Zittauer nur knapp über das Tor. Im Anschluss passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr viel. Lawalde stand sicher, hatte aber auf der anderen Seite keine großen Möglichkeiten.
Die zweite Hälfte beginnt mit dem Ausgleich. Auf der Außenbahn wird im Vorwärtsgang der Ball verloren. Nach zwei schnellen Pässen ist der Stürmer allein vorm Keeper und verwandelt in die lange Ecke. Aber nur 5 Minuten später kann Lawalde erneut in Führung gehen. Marcel Pochanke schickt Steffen Matthes mustergültig. Dieser bedient Marco Rudolf, welcher ablegt auf Heiko Walter, und dieser lässt sich diese Chance freistehend nicht entgehen. Wenig später muss Thomas Hielscher eingreifen und hält aus kurzer Distanz. Zwei Minuten danach segelt eine gefährliche Flanke durch den Lawalder Strafraum, doch kein Stürmer kommt heran. Im direkten Gegenzug der Ausbau der Führung. Steffen Matthes spielt den Ball in den Lauf von Marc Schweter. Dieser sieht den herausstürmenden Torhüter und lupft die Kugel gedankenschnell aus 25 Metern über ihn und kann somit treffen. Danach kommt wieder Lok, doch Marcel Pochanke kann in höchster Not klären und Thomas Hielscher lenkt einen geschlenzten Schuss von der Ecke des Strafraumes an die Latte. In der 79. Spielminute hat die TSG die Chance zur Entscheidung. Benjamin Uth geht allein auf den Torhüter zu. Statt den mitgelaufenen Marco Rudolf zu bedienen, versuchte er den Keeper auszuspielen. Dies schafft er zwar, verstolpert danach aber. Fünf Minuten später pariert Thomas Hielscher gegen einen Stürmer, welcher allein vor ihm auftauchte. Danach war er aber machtlos. Ein Verteidiger spielt den Ball durch eine verunglückte Rettungsaktion zum Zittauer Stürmer, welcher sich freistehend aus wenigen Metern nicht zwei Mal bitten lässt. Noch in dergleichen Spielminute erhöht Lawalde wieder auf 2 Tore Abstand. Benjamin Uth legt quer. Dort lässt Marco Rudolf den Ball passieren, wo Steffen Matthes Maß nimmt und die Pille gefühlvoll von der Strafraumgrenze in den Winkel legt.
Nachtrag:
Die TSG gewinnt diese Partie verdient. Es wurde eine mannschaftlich geschlossene Leistung gezeigt und man hatte in diesem Spiel nie so wirklich das Gefühl, dass dieser Vergleich nicht gewonnen wird.
verfasst : R. Hielscher
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