Geschichte TSG Lawalde

Aus ganz frühen Fußballzeiten

Es war die Zeit der Weltwirtschaftskrise - die Jahre 1932 bis 1936. In dieser Zeit machten sich sportbegeisterte, meist arbeitslose Einwohner von Lawalde und Umgebung daran, ein Spielfeld für den Fußball zu schaffen. Mit den heutigen Maßstäben darf dieser erste "Sportplatz Sand" nicht verglichen werden. Er bestand auch nicht lange. Der Besitzer des Grundstückes, Adolf Israel, der auch zugleich Wirt der Gastwirtschaft "Zum Goldenen Anker" war, verwandelte in den Jahren des Krieges den Platz in einen Acker und baute Kartoffeln an. Nach dem Kriege wurde die Ackerfläche gewalzt und schon spielte man wieder Fußball.

tl_files/tsg_bilder/allgemeines/Karre.jpg


Obwohl der Platz eher einem Feld als einer Sportanlage ähnelte, wurde in den Jahren 1947 bis 1952 auf dem "Sand" ordentlicher Fußball gespielt. Die Gegner kamen auch damals schon aus Oppach, Großschweidnitz und Hochkirch. Sie prägten einen bis in die neuere Gegenwart für unseren Platz geläufigen Namen: "Lawäld`scher Acker". Bei feuchtem Wetter waren die Spiele die reinsten Schlammschlachten. Eine Waschgelegenheit gab es damals noch nicht. Und so ging es ungewaschen ins Stammlokal "Zum Goldenen Anker", wo noch immer Adolf Israel Wirt war.

tl_files/tsg_bilder/allgemeines/Anker_klein.jpg 


Spieler dieser Zeit waren: Erwin Donath, Günter Hensel, Herbert Wagner, Erhardt Pursche, Erich Richter, Herbert Neuber, Jörg Reiter, Sepp Reiter, Werner Israel und Heinz Arlt.

 

Als aber die erste Nachkriegseuphorie verflogen war, schlief auch das Fußballspielen in Lawalde wieder ein. Es gab bis zum Jahre 1960 keinen organisierten Fußball mehr, obwohl einige Fußballbegeisterte gelegentlich gegeneinander päppelten. Damit wollten sie sich aber auf Dauer nicht zufrieden geben. So entstand die Idee, einen richtig organisierten Fußballverein zu gründen. Am 9. Juli 1960 fand in der damaligen Schule von Lawalde die Gründungsversammlung statt.

 

Der Verein erhielt den Namen TSG Lawalde.